Photovoltaik-Reinigung: Warum sich saubere Solarmodule auszahlen

Mitarbeiter der SF Gebäudereinigung reinigt Photovoltaikanlage auf Industriedach für optimale Energieeffizienz

von Paula Deckelmann

Eine Photovoltaikanlage ist eine langfristige und nachhaltige Investition in die Energiegewinnung. Doch viele Anlagenbetreiber gehen davon aus, dass der nächste kräftige Regenschauer ausreicht, um die Solarmodule von Schmutz zu befreien. Dieser sogenannte Selbstreinigungseffekt funktioniert jedoch nur bedingt.
Mit der Zeit lagern sich hartnäckige Verschmutzungen ab, die das Sonnenlicht blockieren und die Leistung der Anlage spürbar mindern. Eine professionelle Photovoltaik-Reinigung sichert nicht nur konstant hohe Stromerträge, sondern schützt die empfindlichen Oberflächen auch vor dauerhaften Schäden und verlängert die Lebensdauer der gesamten Anlage.

Warum die Selbstreinigung durch Regen oft nicht ausreicht

Es stimmt, dass bei Schrägdächern mit einer Neigung von über 12 Grad ein Teil des losen Schmutzes wie leichter Staub oder frische Pollen vom Regen abgespült wird . Doch in der Praxis reicht dieser natürliche Effekt auf Dauer nicht aus, um die volle Effizienz der Anlage zu erhalten.
Besonders hartnäckige Verunreinigungen trotzen jedem Wetter. Dazu gehören eingebrannter Vogelkot, klebrige Pollenfilme, feiner Ruß, sowie festsitzendes Laub oder Nadeln. An den unteren Rändern der Modulrahmen sammelt sich zudem oft Schmutz an, der Feuchtigkeit speichert und so die Bildung von Moos und Flechten begünstigt.
 
Besonders kritisch wird es bei Anlagen mit einer sehr geringen Dachneigung, auf Flachdächern oder in stark belasteten Umgebungen. Werden Anlagen in der Nähe von landwirtschaftlichen Betrieben, stark befahrenen Straßen oder Industriegebieten betrieben, bildet sich schnell ein hartnäckiger Film aus ammoniakhaltigen Stäuben oder industriellen Emissionen, den der Regen nicht mehr lösen kann .

Ertragsverluste durch verschmutzte Solarmodule

 
Die Auswirkungen von Schmutz auf die Stromproduktion werden häufig unterschätzt. Wenn das Sonnenlicht die Solarzellen nicht mehr ungehindert erreichen kann, sinkt die Leistung. Studien und Praxiserfahrungen zeigen, dass die Ertragsverluste durch verschmutzte Module in der Regel zwischen 5 und 15 Prozent liegen .
In extremen Fällen, beispielsweise bei Anlagen auf landwirtschaftlichen Gebäuden mit geringer Dachneigung, wurden sogar schon Verluste von über 20 Prozent gemessen . Rechnet man diesen Verlust auf die gesamte Lebensdauer der Anlage hoch, entgehen dem Betreiber erhebliche Einnahmen oder Einsparungen. Zudem können punktuelle Verschmutzungen wie Vogelkot sogenannte "Hotspots" verursachen, bei denen sich einzelne Zellen stark erhitzen, was im schlimmsten Fall zu irreparablen Schäden am Modul führt .

Der richtige Zeitpunkt und die optimale Methode

 
Ein regelmäßiger Blick auf das Monitoring-System der Anlage hilft, unerklärliche Leistungsabfälle frühzeitig zu erkennen. Spätestens wenn sichtbare Schmutzränder oder hartnäckige Ablagerungen auf den Modulen erkennbar sind, ist eine Reinigung fällig. Der ideale Zeitpunkt dafür ist das Frühjahr. So wird der Schmutz des Winters entfernt und die Anlage ist für die sonnenreichen und ertragreichsten Monate des Jahres optimal vorbereitet .

Osmosereinigung: Schonend, nachhaltig und effizient

 
Bei der Wahl der Reinigungsmethode ist höchste Vorsicht geboten. Solarmodule sind mit einem Spezialglas versehen, das eine hauchdünne Antireflexschicht besitzt. Der Einsatz von Hochdruckreinigern, harten Schrubbern oder aggressiven chemischen Reinigungsmitteln ist absolut tabu, da diese die Beschichtung zerstören, Wasser in die Rahmen drücken und zum Verlust der Garantie führen können .
 
Die professionelle Lösung ist die Reinigung mit entmineralisiertem Wasser, auch Osmosewasser genannt. Bei diesem Verfahren wird herkömmliches Leitungswasser gefiltert, sodass Kalk und andere Mineralien vollständig entfernt werden. Das Reinstwasser wird über Teleskopstangen mit sehr weichen, rotierenden Spezialbürsten auf die Module aufgetragen .
 
Diese Methode bietet entscheidende Vorteile: Sie reinigt extrem effektiv, kommt völlig ohne umweltbelastende Chemie aus und trocknet absolut rückstandsfrei ab, ohne Kalkflecken zu hinterlassen. Dies entspricht genau unserem Anspruch an eine nachhaltige und umweltschonende Reinigung.

Sicherheit geht vor: Warum Profis aufs Dach gehören

Die Reinigung einer Photovoltaikanlage ist in den meisten Fällen mit Arbeiten in großer Höhe verbunden. Wir raten dringend davon ab, diese Arbeiten selbst durchzuführen. Die Absturzgefahr auf schrägen, feuchten und rutschigen Dächern ist enorm hoch und lebensgefährlich .
 
Zudem fehlt Laien oft die richtige Ausrüstung, um die Module fachgerecht und ohne Beschädigungen zu säubern. Ein professioneller Dienstleister verfügt nicht nur über das nötige Know-how und die passenden Osmose-Reinigungsgeräte, sondern vor allem über die vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung für Höhenarbeiten. Durch kontinuierliche Schulungen, wie wir sie in der SF Akademie durchführen, ist gewährleistet, dass alle Arbeitsschutzrichtlinien strikt eingehalten werden und Ihre Anlage in sicheren Händen ist.

Fazit: Eine saubere Rechnung

 
Die Kosten für eine professionelle Photovoltaik-Reinigung variieren je nach Anlagengröße, Dachneigung und Verschmutzungsgrad, amortisieren sich aber durch die wiederhergestellte Mehrleistung der Anlage meist sehr schnell . Zudem können die Arbeitskosten für die Reinigung privater Anlagen in der Regel als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich geltend gemacht werden .
 
Wer seine Solaranlage regelmäßig von Profis reinigen lässt, schützt sein Investment, sichert sich maximale Stromerträge und leistet durch den Einsatz chemiefreier Verfahren einen weiteren Beitrag zum Umweltschutz.
Möchten Sie den Ertrag Ihrer Solaranlage wieder maximieren?
 
Die SF Gebäudereinigung GmbH bietet Ihnen die professionelle und chemiefreie Reinigung Ihrer Photovoltaikanlage mit modernster Osmose-Technik an.
 

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